Folge 7.2 - Burg Falkenstein öffnet ihre Pforten - Kapitel 2

Shownotes

Diese Erzählungen entstehen aus vielen Stimmen und Aufzeichnungen, die mir auf meiner Wanderung begegnen. Frei nacherzählt aus alten Spuren, Erinnerungen oder neuen Funden.

Musik: Intro - eingespielt von Yoh Positive Orchestral Theme 2 - Humble Bumble Medieval Theme 1 und 3 - Humble Bumble Brave Heart (Looped) - Humble Bumble

Hintergrundgeräusche:

Türknarzen - freesoundcommunity, Feuerknistern - RonKoster2023 Falke - Cheeseheadburger, 1888 software freesound community Nachtigall - freesoundcommunity

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00:00:04: Seit Gegrüßtwanderer rastet hier bei mir am Feuer, denn wie ihr hört hat es noch nicht aus erzählt.

00:01:12: Mein Name ist Valeria, Wanderin der alten Fade.

00:01:17: Ich lausche dem Flüstern der Wälder und lasse das Feuer seine Geschichten erzählen.

00:01:25: Wir befinden uns weiterhin auf Burg Falkenstein Und hatten Zeit die Burgmauern Die Gänge und Kammern und das umliegende Selketal noch ein bisschen weiter zu erforschen.

00:01:39: Viele alte Stimmen sind hier zu hören, alte Magie können wir überall spüren – einen Märchenhafter Ort der uns zum längeren Verweihen eingeladen hat!

00:01:51: So wollen wir heute noch einmal dem alten Zauber dieser Mauer nachspüren bevor wir weiterziehen.

00:02:01: Einst gab es eine Verfeindung zwischen der Burg Falkenstein und der Raubritter Burg Ahnstein.

00:02:08: Beide Burgen galten als unbezwingbar, der Raupritter recht erfolgreich bei seinen Raubzügen nahm viele Gefangene.

00:02:19: Der Graf von Burg Falckenstein versuchte immer wieder diese Raubziege zu vereiteln und rückte so in den Fokus des Raubritters.

00:02:28: Dieser wollte den Grafen auf die Kinie zwingen seine Macht übernehmen und dafür sorgen, dass ihm niemand mehr bei seinen Taten störte.

00:02:38: Eines Tages gelang es ihm den Ritter von Burg Falkenstein, dem Sohn des Grafen aus einem Hinterhalt heraus im Wald zu überwältigen.

00:02:47: Er entführte ihn und brachte den Grafensohn in sein finsteres Verließ.

00:02:53: Der Raubritter von Arnstein hatte eine Tochter welche Stetsmitleid für die Gefangenen übrig hatte.

00:03:00: Sie ging regelmäßig in die Kerker der Burg und spendete den gefangenen Trost.

00:03:07: So traf sie auch auf den Ritter von Falkenstein!

00:03:12: Es dauerte nicht lange, da verliebten sich die beiden – und als ihr Vater verwundet war, sah sie dies als Chance ihrem Angebeteten zur Flucht zu verhelfen.

00:03:24: Sie selbst blieb auf Burg Ahnstein um den anderen weiterhin ein Licht in der Dunkelheit zu sein denn sie brachte es nicht übers Herz, die anderen Gefangenen im Stich zu lassen.

00:03:37: Als Dank erhielt sie einen magischen Ring des Falkensteiner geschlechts so dass sie jederzeit ihren Ritter zur Hilfe rufen könne.

00:03:47: Unglücklicherweise bemerkte die Stiefmutter den Ausbruch und sie ließ das Mädchen anstelle des Ritters einsperren.

00:03:55: Dies war nicht nur Strafe sondern auch eine weitere Liste die Falken Steiner zu unterwerfen.

00:04:01: Das Mädchen sollte nun als Druckmittel dienen, da sie mit dem Ritter anbandelte.

00:04:08: Ohne Speisen und Wasser harte sie tagelang in ihrem Verließ aus – und als ihre Kräfte schwanden erinnerte sie sich an Ninnering.

00:04:19: Dreimal drehte sie ihn und plötzlich glitzerte der kleine Raum vor Sonnenlicht!

00:04:26: Ein Falker erschien und brachte Botschaft vom Ritter.

00:04:30: Er würde kommen um Sie zu erretten.

00:04:33: Der Falke verschwand und flatterte alsbald erneut herein.

00:04:37: Diesmal hatte er Speisen und Wein dabei, das Mädchen fand weder zu Kräften und wurde täglich vom Falken versorgt.

00:04:47: Die Stiefmutter aber war sich sicher sie müsse längst verstorben sein!

00:04:52: Zum Spott- und zu Demonstration der Macht wollte sie den Körper des Mädchens zur feindlichen Burg schicken lassen – da fand sie die Stieftochter munter für.

00:05:03: In den Tagen darauf überlegte sie sich immer wieder neue Möglichkeiten, dem Burgfräulein nach dem Leben zu trachten oder Zwidrach zwischen ihr und dem Vater zu sehen.

00:05:14: Jedes Mal kam jedoch unentdeckt der Falke zur Hilfe – so auch als die Frau es soweit trieb, dass der Raubritter seine Tochter eigenhändig erstagen wollte!

00:05:28: Der Falke stürzte herein und schlug ihm das Schwert aus der Hand, woraufhin die böse Frau getroffen wurde….

00:05:35: Im gleichen Moment stürmte der Ritter von Falkenstein mit seinem Gefolge die Burg und befreite das Burgfrollein.

00:05:43: Das mörderische Ehepaar wurde verflucht, und war ab dem Tag verdammt für ihre Gräueltaten zu büßen.

00:05:50: So soll die Frau Spinnenweben zur Garn spinnen, solange die Mauern von ihnen benetzt werden!

00:05:58: Und der Raubritter wartet mit gesenketem Haupt darauf, dass der Rost seine Schwertes die Blutspuren seiner Opfer verschwinden lässt.

00:06:10: Historisch gesehen waren Burg Anstein und Burg Falkenstein tatsächlich miteinander verbunden, man nimmt an dass beide Geschlechter miteinander verwandt waren oder sogar aus derselben Abstimmung hervorgingen.

00:06:26: Beide Burgen kontrollierten alle Handelswege im Ostharz wobei Falkenstein hier das gesamte Selkertal sich hatte.

00:06:36: wie auch in der Legende ging der Anspruch über Burg Arnstein durch Heirat und Erbe auf die Falkensteiner Seite über.

00:06:46: Wanderer, erinnert ihr euch noch an den gastigen Zwerg aus dem Märchen Schneewalsien-und Rosenrot, welches wir am vorherigen Abend gehört haben?

00:06:57: Dies soll nicht der einzige Zwerggewesen sein, der in der Nähe von Burg Falkestein gesichtet wurde.

00:07:04: Tatsächlich sollen die Zwerge die Schutzgeister des Selkes teilt seien!

00:07:10: Oftmals als Trickster und grob schlächtig bekannt, sind sie hier in der Regel ernst und weise.

00:07:17: Ihr Reich soll sich unter dem Säketal erstrecken – in einem riesigen System aus Stollen und Höhlen.

00:07:24: Sie wachen über alles was das Gebirge zum Leben erweckt Die Quellen- und Erdsadern die hindurch fließen Den Wald und die Pfade.

00:07:35: Sie sind die Hüter dieser Wege Und Sie entscheiden Wer sie gehen darf.

00:07:41: Wanderer mit reinem Herzen, die das Tal mit Respekt betreten sollen manchmal ein weißes Klopfen hören – Ein Zeichen, dem Sie folgen können Wenn Nebel oder Dunkelheit sie umhüllen.

00:07:54: Doch jene, die mit Gier kommen Die nach Schätzen graben Oder das Tal ausbeuten wollen werden anders empfangen.

00:08:03: Für sie entzünden die Zwerge ihr Lichter kleine tanzende Flammen, die wie Hoffnung aussehen aber in die Irre führen.

00:08:13: Es soll zu einer Zeit gewesen sein, als die Burg Feikenstein noch jung war und ihre Mauern frisch aus dem Fels ragten.

00:08:22: Eine junge Maid spazierte eines Morgens im Schatten der Burg durch den Wald und erfreute sich an der Frühlingssonne.

00:08:30: Nach einer Weile kam sie an einen alten Brunnen, den sie zuvor nicht entdeckt hatte.

00:08:36: Er war so alt dass sich die einzelnen Steine kaum noch erkennen ließen da alles vom dichten Moos bewachsen war.

00:08:45: Neugierig näherte sie sich dem Brunn, zu erahnen ob man noch frisches Wasser führte und wie tiefer wohl gegraben sein mag.

00:08:54: So beugt ihr sie sich hinüber!

00:08:57: Der Rand war feucht vom Tau das Moos glitzerte im ersten Licht und ehe sie Begriff was geschah rutschte sie aus ein kurzer Schrei einen Sturz in die Tiefe.

00:09:10: doch im selge Tal bleibt kein reines Herz ungehört.

00:09:16: Die Zwerge, die tief unter der Burg ihre Hallen haben spürten den Fall wie ein Zittern im Stein und hörten den verzweifelten Schrei.

00:09:25: Sie halten zum Grund des Brunners schneller als jeder Mensch es vermocht hätte und fingen die bereits bewusstlosem Heid auf bevor sie den Fels berührte.

00:09:36: Als sie wieder zu sich kam lag sie nicht in kaltem Wasser in der Dunkelheit sondern auf einer herrlich blühenden Wiese umgeben von warmen Licht und den ernsten weißen Gesichtern der Zwerge.

00:09:50: Sie dankte ihn so gut sie konnte, doch die Zwergen winkten nur ab.

00:09:56: Ihre Aufgabe sei es zu wachen und zu beschützen was rein ist – und wenn ein Leben im Selget hat aus dem Gleichgewichtgerät, so einen sie herbei!

00:10:06: Dennoch überschwangen das Vorlein die Zuerge mit all ihrer Herzlichkeit, die sie zu geben wusste.

00:10:12: Davon gerührt Führten die Zwerge sie in ihrem Reich umher.

00:10:18: Vorbei an Wasserläufen durch prächtige Hallen, Sie geleiteten das Mädchen auch zurück in ihre Welt und gaben ihr zum Zeichen ihrer Freundschaft ein paar Edelsteine mit.

00:10:30: Zurück im Wald angekommen verblieben nur ein kleiner Windhauch in der Nähe des Brunnens.

00:10:36: Ehe irgendjemand bezeugen konnte was geschehen war.

00:10:43: Wanderer Es soll auch Zeiten gegeben haben, in denen das Falkensteiner-Geschlecht ebenso wild unterwegs war wie die Ahnsteiner.

00:10:54: Und ich habe den Eindruck als wären auch in dieser Sage... ...die Zwerge am Werk gewesen!

00:11:02: Es geschah zu einer Zeit, als die Herren von Falkestein als Raubritter und harte Steuereintreiber gefürchtet waren.

00:11:10: Der jüngste Graf ritt eines Tages zu dem Bauersleuten um die Abgaben für das Land einzutreiben, auf dem ihre Höfe standen.

00:11:19: Da er früher eintraf als erwartet, hatten noch nicht alle das benötigte Gold beisammen.

00:11:25: An einer Hütte in der man nicht mit ihm gerechnet hatte, erblickte er die schöne Tochter des Hauses.

00:11:32: Sie gefiel ihm so gut dass er sie am liebsten sofort mit auf die Burg genommen hätte!

00:11:38: So verkündete er, dass er sich am nächsten Morgen holen werde sollte bis dahin die Steuer nicht bezahlt sein.

00:11:46: Als das Mädchen dies hörte, lief sie verzweifelt in den Wald, bis sie eine Lichtung erreichte.

00:11:53: Dort sang sie erschöpft auf die Knie und weinte bitterlich.

00:11:58: Einige ihrer Tränen fielen auf eine Knospel – und kaum hatte diese die Tropfen aufgenommen entfaltete sie ihre Blübenblätter!

00:12:07: Das Mädchen staunte denn die Farben waren so prächtig und ungewöhnlich wie sie es noch nie gesehen hatte.

00:12:16: Vorsichtig pflückte sie die Blume, taugenblicklich drehte sich die Blüte in Richtung eines Pfades und so beschloss das Mädchen ihm zu folgen.

00:12:30: Immer wieder wandte sich die blume und zeigte ihr den Weg, einmal sogar direkt auf ein paar dicht gewachsene Tannen zu.

00:12:40: Als sie sich näherte schoben sich die Äste wie von selbst beiseite und gaben einen verborgenen Fahrt frei, an dessen Ende eine Höhle lag.

00:12:52: Zögerlich trat sie ein und sah ein Funkeln an den Wänden die Höhler vergrößer als sie vermutet hatte.

00:12:59: Plötzlich öffnete sich in der Felswand eine Pforte und dahinter lagen Goldstücke auf dem Boden.

00:13:07: das Mädchen sammelte sie ein.

00:13:12: Am nächsten Tag stellten sich die Bauersleute mutig dem Grafen entgegen, denn sie kannten seine eigentliche Absicht nicht.

00:13:20: Als das Mädchen ihm das Golden gegen strickte, packte er sie am Handgelenk und zog sie aus Pferd.

00:13:26: Ihr Fleeern half nicht!

00:13:28: Er ritt einfach mit ihr davon.

00:13:32: Doch sie erinnerte sich an die wundersame Blume in ihrer Schürze.

00:13:36: Entschlossen hielt sie sie dem Graven entgegend – ein gleißend heller Lichtschein brach aus der Blüte hervor und blendete ihn so sehr, dass er fast vom Pferd stürzte.

00:13:47: Sobalder das Tier zum Stehen brachte, sprang das Mädchen hinunter und gab dem Pferdein Stoß, sodass es mit dem geblendeten Grafen zurück zur Burg jagte.

00:13:57: Das Mädchen gelangte sicher nach Hause um pflanze die wundersame Blume ein.

00:14:03: So hielt sie noch viele Jahre das Unglück vom Haus fern.

00:14:09: Wanderer.

00:14:10: zu dieser Sage passt.

00:14:12: zum Abschluss noch eins der Märchen, die unter anderem hier auf der Burg gedreht worden sind.

00:14:20: In diesen Märchen kommt ebenfalls eine zauberhafte Blume vor.

00:14:26: Heute erzähle ich euch von Jorinde und Joringel.

00:14:32: Es war einmal ein altes Schloss mitten in einem großen dicken Wald.

00:14:37: Darin wohnte eine alte Frau ganz allein.

00:14:41: Das war eine Erzzauberin.

00:14:45: Am Tage machte sie sich zu Katze oder zur Nachtäude.

00:14:50: Des Abends aber wurde sie wieder ordentlich wie ein Mensch gestaltet, Sie konnte das Wild und die Vögel herbeilocken Und dann schlachtete Kochter und briet sie es.

00:15:02: Wenn jemand auf hundert Schritte dem Schloss nahe kam so musste er stillstehen und konnte sich nicht von der Stelle bewegen bis sie in Los sprach.

00:15:12: wenn aber eine käusche Jungfrau in diesen Kreis kam So verwandelte sie dieselb in einen Vogel und sperrte sie dann in ein Korb ein.

00:15:22: Sie trug den Korb in eine Kammer des Schlosses, sie hatte wohl sieben tausend solcher Körbe mit so raren Vögeln im Schlosse.

00:15:33: Nun war einmal eine Jungfrau die hieß Jorinde – sie war schöner als alle anderen Mädchen.

00:15:40: Die und dann ein gar schöner Jüngling namens Joringl hatten sich zusammen versprochen.

00:15:48: Sie waren in den Brautagen und sie hatten ihr größtes Vergnügen aneinander, damit sie nun eines Malen Vertrauts zusammenreden könnten, gingen sie in dem Wald spazieren.

00:16:00: – Lüte dich!

00:16:02: sagte Jorringel, dass du nicht zu nah anschluss kommst.

00:16:08: Es war ein schöner Abend.

00:16:10: Die Sonne schien zwischen den Stämmen der Bäume hell ins dunkle Grün des Waldes Und die Turtletaube sang kläglich auf den alten Maibuchen.

00:16:21: Jorinda weinte zuweilen, setzte sich hin im Sonnenschein und klagte.

00:16:27: Joringl klagta auch – sie waren so bestürzt als wenn sie hätten sterben sollen!

00:16:34: Sie sahen sich um, waren verehrt und wussten nicht wohin sie nach Hause gehen sollten.

00:16:41: Noch halb stand die Sonne über dem Berge und halb war sie unter.

00:16:48: sah Duis Gebüsch und sah die alte Mauer des Schlosses nahe bei sich.

00:16:55: Er erschrak und wurde Tod.

00:16:56: bang, Jorinda sang.

00:17:01: Mein Vöglein mit dem Ringlein rot singt Leide, Leide leide.

00:17:09: Es sinkt im Täublein den Tod Singt Leidela!

00:17:22: Jorinda wein eine Nachtegal verwandelt und sie sang.

00:17:31: Eine Nachtäule mit glühenden Augen flog dreimal um sie herum, Und schrie dreimal!

00:17:40: Joringle konnte sich nicht regen Denn er stand da wie ein Stein Konnte nicht weinen Nicht reden Nicht hand noch Fußregen.

00:17:51: Nun war die Sonne unter Die Eule flog in einen Strauch Und gleich darauf kam eine alte, krumme Frau aus diesem hervor.

00:18:02: Gelb und mager mit großen roten Augen, krummanase die mit der Spitze ans Kinn reichte.

00:18:10: Sie murmelte, fing die Nachtigal und trug sie auf der Hand fort.

00:18:17: Yoringl konnte nichts sagen – nicht von der Stelle kommen!

00:18:22: Die Nachtigall war fort.

00:18:26: Endlich kam das Weib wieder und sagte mit dumm Verstimme, wüsste ich, Sachel.

00:18:33: Wenn's Möndl ins Körbel scheint, bent los, Sache!

00:18:38: Bent los zu guter

00:18:40: Stund!".

00:18:42: Da wurde Joringa los.

00:18:44: Er fiel vor dem Weib auf die Knie Und Bazi möchte ihm seine Jurinde wiedergeben.

00:18:50: Aber sie sagte er sollte sie nie wieder haben und ging fort.

00:18:59: Aber alles umsonst.

00:19:01: Oh, was soll mit mir geschehen?

00:19:06: Jorringer ging fort und kam endlich in ein fremdes Dorf.

00:19:10: Da hütete er die scharfe lange Zeit.

00:19:13: Oft ging er rund um das Schloss herum aber nicht so nah dabei.

00:19:19: Endlich träumte er einmal des Nachts Erfinder eine blutrote Blume In deren Mitte eine schöne große Perle war.

00:19:28: Die Blume brach herab ging damit zum Schloss.

00:19:32: Alles was er mit der Blume berührte, wart von der Zauberei frei.

00:19:37: Auch träumte er, er hätte seine Jurinde dadurch wiederbekommen.

00:19:42: Des Morgens als er erwachte fing er an durch Berg und Tal zu suchen ob er eine solche Blume fände.

00:19:51: Er suchte bis an den neunten Tag.

00:19:54: Da fand er die blutrote Blume am Morgen früh.

00:19:59: In der Mitte war ein großer Tautropfen so groß wie die schönste Perle.

00:20:05: Diese Blumen betrug er Tag und Nacht bis zum Schluss!

00:20:09: Wie er auf hundert Schritte nahe bis zum Schloss kam, da wart er nicht fest, sondern ging fort bis ans Tor.

00:20:16: Ihr Ringel freute sich hoch, berührte die Pforte mit der Blume – und sie sprang auf.

00:20:23: Er ging hinein durch den Hof, reuchte wo er die vielen Vögel vernehme.

00:20:28: Endlich hörte erst Er ging und fand den Saal.

00:20:32: Darauf war die Zauberin, und fütterte die Vögel in siebentausend Körben.

00:20:38: Wie sie den Jorringel sah, ward sie bös – sehr bös!

00:20:42: Schallt Spielgift und Galle gegen ihn aus, aber sie konnte auf zwei Schritte nicht an ihn herankommen.

00:20:49: Er kehrte sich nicht an sie und ging, besah die Körbe mit den Vögeln.

00:20:54: Da waren aber viele hundert Nachtigallen….

00:20:59: Wie sollte er nur seine Jurinde wiederfinden?

00:21:04: Indem er so zu sah, merkte er das die alte heimlich ein Körbchen mit einem Vogel wegnahm und damit nach der Tür ging.

00:21:13: Flugspranger hinzu berührte das Körpchen mit der Blume und auch das alte Weib.

00:21:19: Nun konnte sie nichts mehr zaubern – und Jurinde stand da hatte ihn um den Hals gefasst.

00:21:25: so schön wie sie ehemals war!

00:21:28: Da machte er auch all die anderen Vögel wieder zu jungen Frauen und ging mit seiner Jurinde nach Hause.

00:21:35: Und sie lebten lange und vergnügt zusammen.

00:21:40: Wanderer, wie ihr seht hat die Burg magische und düstere Zeiten erlebt ein großes Herrschaftsgebiet verwaltet und die unterschiedlichsten Charaktere durch die Tore schreiten sehen.

00:21:56: eine unbezwungene Burg wie es sie kaum ein zweites Mal gibt.

00:22:01: Der Charme der kleinen Fachwerkhäuschen auf der Mauer, die schwere Pforten in den Gängen und die Landschaft rund um die Burg.

00:22:10: All das regt die Menschen seit jeher dazu an Geschichten zu erzählen.

00:22:16: Jetzt wo wir über Gefahren und die Hüter dieser Landschaft Bescheid wissen ist es an der Zeit weiterzuziehen!

00:22:25: Also folgt mir gerne wenn ihr wissen wollt wohin uns die Sagenwanderung als nächstes verschlägt.

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