Folge 11 - Der Trickster aus dem Wesertal
Shownotes
Diese Erzählungen entstehen aus vielen Stimmen und Aufzeichnungen, die mir auf meiner Wanderung begegnen. Frei nacherzählt aus alten Spuren, Erinnerungen oder neuen Funden.
Musik:
Intro - eingespielt von Yoh
"Lord of the Land" Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
"Village Consort" Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Hintergrundgeräusche:
Maunzen - Das kleine Tanuki
Fireplace Ambience - Alex_Jauk
Wind und Grillen - Eryliau
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00:00:04: Er rastet hier über mir am Feuer, denn wie ihr hört hat es noch nicht auserzählt.
00:00:55: Mein Name ist Valeria, Wanderin der alten Pferde.
00:00:59: Ich lausche den Flüstern des Waldes Der Winde und der Flüsse Und lasse das Feuer seine Geschichten erzählen.
00:01:11: Dort halten wir Rast an einem Fluss.
00:01:15: Gold glitzernd liegt er da in der Abendsonne und breitet sich aus.
00:01:20: Ein breites Flussbett, das Meerströmung trägt als es auf den ersten Blick vermuten lässt.
00:01:28: Wo Werra sich und Fulda küssen sie ihren Namen büßen müssen.
00:01:34: Und hier entsteht durch diesen Kuss Deutsch bis zum Meer.
00:01:39: der Weserfluss der diesen Kurs markiert, liegt nur wenige Kilometer von hier entfernt.
00:01:56: Denn wir befinden uns in Oberweser-Ödelsheim.
00:02:03: Direkt an der Weser gelegen im flachen Wesertal öffnet sich der Blick auf eine große dunkelgrüne Waldkulisse.
00:02:12: Nordwestlich hinter dem Fluss erhebt sich der Höhen zu Kiffing bewachsen von dichten Buchenwäldern.
00:02:22: Sein höchster Punkt, der Heuberg zeichnet sich durch einen Sendemast ab.
00:02:29: Von hier unten wirkt es als würden wir auf eine bewaldete Wand hinauf schauen.
00:02:35: Um uns herum bereitet sich das südliche Weser-Bergland in eine weite ruhige Lohndandschaft aus.
00:02:46: Auf einigen der Höhen liegen dunkle Basaltkuppen Alte rundliche Felsplateaus die dem Landschaftsprofil seine markante Form geben.
00:02:57: Die Auen sind breit und lichtdurchflutet, die Anstiege weich.
00:03:02: Die Wetten üßen das Dorf wie eine natürliche Mulde ein, geschützt und eingebettet zwischen Fluss und Hang.
00:03:12: Zwischen Fachwerk und Natur entsteht ein Gefühl von Ruhe und Weite als würde die Landschaft selbst die Arme um Ölitzheim leben.
00:03:25: Ganz in der Nähe liegt übrigens die Bramburg, die schon beim letzten Mal Erwähnung fand.
00:03:32: In der Sage der Riesen!
00:03:35: Im Jahr fourteenhundertachtundfünfzig hatten sich dort Raubritter niedergelassen, die da Überlieferung nach Ketten über die Weser spannten um Schiffe aufzuhalten und zu plündern.
00:03:48: Schließlich wurde die Burg auf Geheiß des Landgrafen von Thüringen und das Herzog von Sachsen gestürmt und zerstört um der Raubritterschaft ein Ende zu setzen.
00:04:02: Man erzählt sich, der Auslöser sei die Entführung der Herzogentochter gewesen – auch sie soll mit ihrer Fähre in die gespannten Ketten geraten sein!
00:04:16: Bei unserem letzten Halt auf der Trändelburg ließ sich bereits erahnen welcher bedeutender Landstrich nun unsere Etappe kreuzen wird.
00:04:26: Wir haben inzwischen einen Teil der Deutschen Märchenstraße betreten.
00:04:33: Sie beginnt nördlich von Bremen im Teufelsmoor, führt nach Fernen überquert dort die Aller und begleitet die Weser bis hierher – und sogar noch ein Stück weiter – bis zum Ursprung der Weser in Hannover verschmünden wo Werra und Fulda ineinander fließen.
00:04:53: Ihren Namen erhielt sie durch die Orte, die sie miteinander verbindet.
00:04:59: Folgt man der Märchenstraße, gelangt man zu jenen Städten und Dörfern in denen die Brüder Grimm ihre Märchen sammelten – und zu den Orten, die man seit Generationen mit bestimmten Geschichten verbindet!
00:05:16: Hier im Oberweser Ödelsheim hat eine recht beliebte Märchenfigur ihrer Heimat gefunden Der gestiefelte Kater.
00:05:34: Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne – seine Mühle einen Esel und einen Kater.
00:05:43: Die Söhnen mussten malen, der Esel getreideholen und Mehl vortragen die Kerze dagegen die Mäuse wegfangen.
00:05:55: Als der Müller starb teilten sich die drei Söne die Erbschaft Der dritte den Kater, weiter blieb nichts für ihn übrig.
00:06:09: Da war er traurig und sprach zu sich selbst.
00:06:13: Mir ist es doch recht schlimm mehr Gang!
00:06:15: Mein ältester Bruder kann malen, mein zweiter auf seinem Esel reiten... Was kann ich mit dem Kater anfangen?
00:06:25: Ich lass mir ein paar Pelzanschuhe aus deinem Film machen, dann ist's vorbei.
00:06:32: Fing der Kater an, der alles verstanden hatte.
00:06:36: Du brauchst mich nicht zu töten, um ein paar schlechte Handschuhe aus meinem Pelz zu kriegen.
00:06:43: Lass mir nur ein paar Stiefel machen, das ich ausgehen und mich unter den Leuten sehen lassen kann!
00:06:50: Dann soll dir bald geholfen
00:06:52: werden.".
00:06:55: Der Milnerssohn verwunderte sich, dass der Kater so sprach.
00:06:59: Weil aber eben der Schuster vorbeiging, rief er ihn herein und ließ ihm die Stiefeln anmessen.
00:07:08: Als sie fertig waren, zog sie der Karte an, nahm einen Sack, machte dessen Boden vollkorn, band aber eine Schnur drum, womit man ihn zuziehen konnte.
00:07:19: Dann warf er ihnen über den Rücken und ging auf zwei Beinen wie ein Mensch zur Tür hinaus.
00:07:28: Immer als regierte ein König im Land – der aß so gerne weh Pühner!
00:07:33: Es war aber eine Not, dass es keines Kriegen gab….
00:07:36: Der ganze Wald war voll... Aber sie waren so scheu, dass kein Jäger sie erreichen konnte.
00:07:44: Das wusste der Kater und gedachte seine Sache besser zu machen!
00:07:49: Als er im Wald ankam, machte er seinen Sack auf, bereitete das Korn auseinander.
00:07:55: die Schnur aber legte er ins Gras und leitete sie hinter einer Hecke.
00:08:01: Da versteckte er sich selber, schlich herum und lauerte.
00:08:08: Die Rebhühner kamen bald gelaufen, fanden das Korn und eins nach dem anderen hüpfte in den Sack hinein.
00:08:18: Als eine gute Anzahl drin war, zog der Kater den Strick zu lief herbei und drehte ihn in die Hälse um.
00:08:25: Dann war für den SACK auf den Rücken und ging geradewegs zum Schloss des Königs.
00:08:31: Die Wache rief «Halt!
00:08:33: wohin?
00:08:35: Zum König?» antwortete der Kata.
00:08:37: kurz weg Ha, bist du toll!
00:08:40: Ein Kater zum König?
00:08:42: Ach lass ihn nur gehen, sagte ein anderer.
00:08:46: Der König hat oft Langeweile, vielleicht macht ihm der Kater mit seinem Brumm und Spinnen vergnügen.
00:08:54: Als der Käter vor den König kam, machte er eine tiefe Verbeugung und sagte... Mein Herr der Graf, dabei nannte er einen langen Vornehmen Namen, lässt sich dem Herrn König empfehlen.
00:09:08: nun schickt ihm Reephühner Wusste der sich vor Freude nicht zu fassen und befahl dem Kater so viel Gold aus der Schatzkammer in seinen Sack zu tun, wie er nur tragen könne.
00:09:22: Das bringe deinem Herrn und danke ihm vielmals für sein Geschenk!
00:09:29: Der arme Müllerssohn aber saß zu Hause am Fenster, stützte den Kopf auf die Hand und dachte dass er nun sein letztes Geld für die Stiefel des Katers weggegeben habe unter ihnen wohl nichts Besseres dafür bringen könne.
00:09:44: Da trat der Kater herein, warf den Sack vom Rücken, schmierte ihn auf und schüttete das Gold vor dem Müller hin.
00:09:52: – Da hast du etwas gold!
00:09:55: Vom König, der dich größen lässt und sich für die Repühner bei dir
00:09:59: bedankt.".
00:10:02: Der Müller war froh über den Reichtum ohne dass er noch recht begreifen konnte wie es zugegangen.
00:10:09: Der Kater aber, während er seine Stiefelauszug erzählte ihm alles.
00:10:14: Dann sagte er – Du hast jetzt zwar Geld genug, aber dabei soll es nicht bleiben!
00:10:22: Morgen ziehe ich meine Stiefeln wieder an, dann sollst du noch reicher werden.
00:10:28: Dem König habe ich nämlich gesagt dass du ein Klopf bist.
00:10:36: Um anderen Tag ging der Kater wie er gesagt hatte wohlgestiefelt wieder auf den Jagd und brachte dem König einen reichen Fang.
00:10:45: So ging es alle Tage, und der Kater brachte alle Tage Goldheim und ward so beliebt beim König dass er im Schloss ein-und ausgehen durfte.
00:10:57: Einmal stand der Kata in der Küche des Schlosses beim Herd und wärmte sich.
00:11:02: Da kam der Kutscher und fluchte.
00:11:05: Ich wünsche der König mit der Prinzessin wäre beim Henker!
00:11:08: ich wollte ins Wirtshaus gehen einmal eintrinken und Kartenspielen Das soll ich sie spazieren fahren an den See.
00:11:16: Wie der Kater das hörte schlicht eine Haus und sagte zu seinem Herrn, wenn du alt graf und reich werden willst so komm mit mir hinaus in den See und bad er darin.
00:11:30: Der Müller wusste nicht was er dazu sagen sollte doch folgte er dem Kater ging mit ihm zog sich später nackt aus und sprang ins Wasser trug sie fort und versteckte sie.
00:11:46: Kaum war er damit fertig, da kam der König daher gefahren.
00:11:50: Der Kater fing sogleich an, erbärmlich zu lamentieren.
00:11:56: Haller gnädigster König!
00:11:59: Mein Herr!
00:12:00: Der hat sich hier im See zum Baden begeben.
00:12:03: Da ist ein Diep gekommen und hat ihm die Kleider gestohlen hier am Ufer lagen.
00:12:09: Nun ist der Herr Graf im Wasser und kann nicht heraus.
00:12:14: Wenn er sich noch länger darin auffüllt, wird er erkälten und sterben.
00:12:21: Wie der König das hörte ließ er anhalten und einer seiner Leute musste zurückjagen und von des Königs Kleider holen.
00:12:30: Der Herr Graf zog dann auch die prächtigen Kleider an.
00:12:33: Und weil ihm ohnehin der Könige wegen der Rebhühner, die er meinte von ihm empfangen zu haben gewogen war So musste er sich zu ihm in die Kutsche setzen.
00:12:43: Die Prinzessin war auch nicht bös darüber, denn der Graf war jung und schön.
00:12:48: Und er gefiel ihr recht gut!
00:12:52: Der Kater aber war vorausgegangen und zu einer großen Wiese gekommen wo über hundert Leute waren und heumachten.
00:13:01: «Wem ist die Wiese, ihr Leute?« fragte der Kater im großen Zauberer.
00:13:08: »Hört!
00:13:09: Jetzt wird gleich der König vorbeifahren.
00:13:12: wenn er wissen will wem die Wiesige hört So antwortet dem Grafen.
00:13:18: Und wenn ihr das nicht tut, so werdet ihr alle erschlagen.
00:13:25: Darauf ging der Kater weiter und kam an ein Kornfeld – so groß dass es niemand übersehen konnte!
00:13:31: Da standen mehr als zweihundert Leute und schnitten das Korn.
00:13:37: Wem gehörtes Korn hier leute?
00:13:40: Dem Zauberer!
00:13:42: Hört….
00:13:43: Jetzt wird gleich der König vorbeifahren ….
00:13:46: Wenn er wissen will….
00:13:48: Wem das Korn gehört, so antwortet dem Grafen.
00:13:51: Und wenn ihr es nicht tut?
00:13:54: So werdet ihr alle erschlagen!
00:13:58: Endlich kam der Kater an einem prächtigen Wald.
00:14:01: Da standen mehr als dreihundert Leute.
00:14:05: Felten die großen Alchen und machten Holz.
00:14:08: Wem ist der Wald ihr
00:14:09: Leute?!
00:14:10: Im Zauberer!
00:14:12: Hört jetzt wird gleich der König vorbeifahren Wenn er wissen will, wen der Wald gehört, so antwortet den Grafen.
00:14:22: Und wenn ihr das nicht tut, so werdet ihr alle
00:14:26: erschlagen.".
00:14:28: Der Kater ging noch weiter – die Leute sahen ihm alle nach und weil er so wunderlich aussah und wie ein Mensch in Stiefeln daherging, fürchteten sie sich vor ihn.
00:14:39: Er kam bald an des Zauberes Schloss, trat Keck hinein und fuhr diesen hin!
00:14:46: Der Zauberer sah ihn verächtlich an, dann fragte er ihm was er wolle.
00:14:51: Der Zauberer sagte stolz, das ist für mich eine Kleinigkeit und war in dem Augenblick in einen Elefant verwandelt.
00:15:27: Das ist viel, sagte der Kater aber auch in einem Löwchen.
00:15:34: Es ist auch nichts , sagte der Zauberger.
00:15:37: dann stand er als Löwe vor dem Kater .
00:15:40: Der Kater stellte sich erschrocken und rief Es ist unglaublich und unerhört.
00:15:46: Dergleichen hätte ich mir nicht im Traum in die Gedanken kommen lassen, aber noch mehr als alles andere wäre es wenn du dich auch in so ein kleines Tier wie eine Maus verwandeln könntest.
00:15:59: Du kannst gewusst mehr als irgendein Zauberer auf der Welt... Aber das wird dir doch zu hoch sein!
00:16:06: – Oh ja, liebes Kätzchen!
00:16:15: Das kann ich auch.
00:16:17: Und sprang als eine Maus im Zimmer herum.
00:16:21: Der Carter war hinter ihm her, fing die Maus mit einem Satz und fraß sie auf.
00:16:28: Der König aber war mit dem Grafen und der Prinzessin weiter spazieren gefahren und kam zu der großen Wiese.
00:16:34: – Wem gehört das heu?
00:16:37: fragte der König.
00:16:38: – Dem Herrn Grafen riefen alle wie der Carter ihn befohlen hatte.
00:16:45: Ihr habt ein schönes Stück Land Herr Graf, sagte der König.
00:16:50: Danach kam sie an das große Kornfeld.
00:16:53: Wem gehört das Korn ihr Leute?
00:16:57: Dem Herrn Grafen!
00:16:59: Ei, Herr Grafs!
00:17:00: Große schöne Ländereien!
00:17:03: Darauf zu dem Wald!
00:17:06: Wem gehört das Holz ihr
00:17:07: Leute?!
00:17:09: Dem Herrn Graphen!
00:17:11: Dem Herrn Graphen!
00:17:13: Der König verwunderte sich noch mehr und sagte... Ihr müsst ein reicher Mann sein, Herr Graf.
00:17:20: Ich glaube nicht, dass ich einen so berechtigen Wald
00:17:22: habe.".
00:17:25: Endlich kam sie an das Schloss!
00:17:27: Der Kater stand oben an der Treppe und als der Wagen unten hielt, sprang er herab, machte die Türe auf und sagte, »Herr König!«.
00:17:37: Ihr gelangt hier in das Schlossen meines Herrn des Grafens, den diese Ehre für sein Leben her glücklich machen wird... Der König stieg aus und verwunderte sich über das prächtige Gebäude, dass fast größer und schöner war als Seinschluss.
00:17:55: Der Graf aber führte die Prinzessin die Treppe hinauf in den Saal, der ganz von Gold- und Edelstein flimmerte.
00:18:04: Da ward die Prinzesse mit dem Grafen versprochen – und als der König starb, wart er König!
00:18:11: Der gestiefelte Kater war also ein gerissener Trickster.
00:18:26: Diese Bezeichnung hört man auch im Zusammenhang mit Zwergen oder Kurven, der Trickster an sich stellt ein schämisches Wesener.
00:18:36: er bringt die Ordnung seines Universums regelmäßig durcheinander und bedient sich dabei gerissener manchmal sogar magischer Tricks.
00:18:46: meistens handelt er zu seinem eigenen Vorteil.
00:18:52: Hin und wieder erlaubt der sich aber auch einfach einen Spaß oder unterstützt andere Wesen, wenn es ihm gerade passt.
00:19:02: Wer Charakter des Tricksters zeichnet sich durch Gerissenheit und Unberechenbarkeit aus.
00:19:09: Lässt mich euch erklären inwieweit dies auf den gestiefelten Kater zutrifft.
00:19:16: Wer gestiefelte Kater kann sprechen – das ist sein größtes Werkzeug!
00:19:21: Nicht bei der Magischwere, sondern weil Sprache im Zugang zu einer Welt verschafft die für ein Tier eigentlich verschlossen bleibt.
00:19:31: Die Stiefel, die er trägt sind mehr als nur Kleidung.
00:19:35: Sie sind ein Mittel um menschlicher zu wirken Überzeugener Respektabler.
00:19:40: Ein Tier in Stiefeln ist kein Tier mehr.
00:19:43: Es ist ein Wesen das eine Rolle spielen kann.
00:19:46: und genau dass tut der Kater.
00:19:49: Sein Auftreten ist selbstsicher beinahe unverschämt charismatisch.
00:19:54: Seinem Herrn gegenüber zeigt er sich respektvoll, anderen gegenüber kann er Einschüchtern wirken wenn es ihm nützt.
00:20:02: Er weiß wie Menschen funktionieren und er weiß wie man sie aus dem Gleichgewicht bringt.
00:20:09: Der Kater ist manipulativ.
00:20:11: so lockte er aus Kalkül den Zauberer in seine Falle.
00:20:15: Er handelt zum eigenen Vorteil Doch er arrangiert die Dinge so geschickt, dass sein Herr ebenfalls gut aus der Sache hervorgeht.
00:20:25: Genau darin zeigt sich sein Tricksterwesen!
00:20:29: Er verschiebt die Ordnung der Welt nur soweit, das er daraus nutzen ziehen kann und manchmal – wenn es ihm gefällt – lässt der andere an seinem Erfolg teilhaben.
00:20:44: Wanderer Die Weser fließt weiter Der Kiffing wacht über das Tal Und der Kater schleicht umher, verliert sich im Spiel der Abendfarben wie es Kater nun einmal zu fliegen wissen.
00:21:01: Während die Augen still werden ruht auch schon das nächste Kapitel in dunkeln der Wälder und wartet darauf geweckt zu werden!
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